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Hans Rudolf Merz

Wilhelm Tell on 28. Mai 2009 - 10:57 in Artikel

Tolle News von der Front der Schweizer Politiker, angeführt von einem grosszügigen Hans Rudolf Merz, in seines Zeichen Bundesrat mit etwas Rhythmusschwierigkeiten in der Hirntätigkeit. Was ist passiert? Wir alle erinnern uns noch, dass die Schweiz bei dem Treffen der G20 Staaten nicht eingeladen wurde. Ist auch nicht wirklich schlimm, sich mit anderen Dieben an einen Tisch zu setzen. “Die G20, die nun ein verstärktes Engagement im IWF fordere, habe die Schweiz von den Beschlüssen ausgeschlossen und zudem in der Steuerfrage gebrandmarkt.” Was bedeutet das für unseren schwachen Bundesrat und noch schwächeren Politiker? Ganz einfach: Man schiebe dem IWF über 12 Milliarden Schweizer Franken in den Arsch. Der gute Ruedi Merz sagte zwar am Radio, dass dieses Geld nicht in die Schuldnerstaaten fliessen werde. Stimmt Ruedi, nicht direkt, sondern mit dem Umweg über die IWF, welche den schwachen Ländern Geld gibt, damit deren Wirtschaft gestärkt wird. Wer es jetzt noch nicht schnallt, was das für Auswirkungen hat, dem seien sie hier gesagt, denn der gute Merz verschweigt es natürlich wieder einmal mehr, dem eigenen Volk klaren Wein einzuschenken. Also: Wenn man Geld anderen Ländern gibt, um deren Wirtschaft anzukurbeln, dann hat das die Auswirkung, dass Geld für die eigene Wirtschaft fehlt. Der bauernschlaue Ruedi Merz begründet das damit, dass die Schweizer Exportindustrie davon profitieren wird, wenn es anderswo gut läuft. Prima. Derweil entlassen viele Schweizer Firmen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Jüngstes Beispiel: Georg Fischer, um nur eines zu nennen, sonst würde der Artikel hier viel zu lang. Wir fragen uns, lieber Hans, wer stopft endlich mal unsere Löcher? Das Gesundheitswesen ist am Arsch: ständig steigende und unbezahlbarere Kosten für das Volk. Ihr werter Kollege Couchepin leistet da Vorbildliches, um auch den letzten verdienten Franken einer Arbeitnehmerin und eines Arbeitnehmers in die Krankenkassenprämie zu stecken. Wer bezahlt die Unterdeckung der Pensionskassen? Wer stopft das Loch der AHV? Die Renten sind nicht gesichert, sagen Sie das ruhig mal den zukünftigen Renterinnen und Rentner, dass sie mit Minderleistungen aus der AHV rechnen müssen und damit meinen wir nicht den Teurungsausgleich, der nicht ausgeglichen wird. Wer stopft das Loch, welches uns die UBS gegraben hat? Wer schickt uns aus dem Ausland Geld, damit wir die Armut in der Schweiz bekämpfen können? Uns interessieren die Auslands- und Entwicklungshilfe nicht, wenn Sie das eigene Volk vergessen, aber dessen Geld grosszügig verteilen. Lassen Sie den G20 Termin sausen, das wird nur noch teurer und überhaupt, dieser selbstgegründete Kreis illustrer Raubritter, hat nur ein Ziel: Geld zu vernichten. Leisten Sie mal Entwicklungshilfe im eigenen Land. Weisst Du, lieber Hans, man kann mit gutem Gewissen helfen, wenn man es sich leisten kann. Das Schweizer Volk kann sich das aber nicht leisten, weil es selber zu wenig hat. Wie weit weg musst Du Dich vom Schweizer Volk befinden, dass Du dessen Leiden und Ächzen nicht hörst? Ist das gelernte Ignoranz oder einfach nur Dummheit? Welchem Herrn dienst Du, wenn nicht Deinem eigenen Volke?

Im Artikel des Blicks ist zu lesen, Zitat: In den Augen der Mehrheit ist die Währungshilfe für die Schweiz jedoch von grösster Bedeutung. Es gehe hier nicht um Altruismus, erklärte Dick Marty (FDP/TI). Diese Kredite lägen im ureigensten Interesse der Schweiz.

Wir sagen: Stimmt, Herr Dick Marty. Es geht hier wirklich nicht um Altruismus, sondern um den natürlichen Egoismus zu überleben und so falsch kann das nicht sein, denn das ist in unseren Genen drin, aber Sie als Politiker und die ganze Nomenklatura zusammen kämpfen hartnäckig daran, uns zu knechten, schinden und auszunehmen, damit wir nicht mehr überlebensfähig sind. Statt Geld ins Ausland zu verteilen, fangen Sie an, Geld im eigenen Land zu verteilen. Aber das verstehen Sie nicht, die Evolution hat bei Ihnen und Ihresgleichen Sonderformen entwickelt und das Sozialverständnis “Schutz der eigenen Familie” komplett gelöscht, im Gegenteil, sie sind zum natürlichen Feind geworden für das Volk, dass Sie hervorbrachte. Ohne das Schweizer Volk wären Sie ein verkümmertes Nichts.

Weiter ist zu lesen: Als erstrangiger Finanzplatz und Wirtschaftsstandort mit starker Exportindustrie müsse sich die Schweiz an den Bemühungen zur raschen Bewältigung der Finanzkrise beteiligen und innerhalb des IWF eine wichtige Rolle spielen.

Wir sagen: Es geht auch ohne IWF. Dieser Fonds ist sowieso nur eine Geldvernichtungsmaschinerie par excellence. Investieren Sie doch diese 12 Mrd in die eigene Exportindustrie und verbilligen Sie die Exporte, damit Sie von den schwachen Länder erwerbbar sind und sichern Sie so wichtige Arbeitsplätze in der Schweiz. Das ist Hilfe am richtigen Ort. Oder wollen Sie uns wirklich sagen, dass das verliehene Geld, wieder als Aufträge in die Schweiz zurückfliessen? Das wäre doch ein weiteres mal gelogen, nicht wahr? Nur ein Idiot macht seinen “Feind” stark. Niemand im Ausland würde sich einen Deut um unsere Wirtschaft und Industrie sich kümmern. Mit den Problemen müssten wir selber fertig werden. Oder wollen Sie das auch noch leugnen? Wir sind nur zum Zahlen gut genug. Ihre Politik macht das möglich. Sie sind ein Verhinderer und müssten eigentlich zum Staatsfeind erklärt werden. In Ihrem Jargon heisst das: Persona non grata.

Und jetzt kommts hammerhart, Zitat: Aus den Rahmenkrediten kann der Bundesrat bei Störungen des internationalen Währungssystems oder zugunsten einzelner Staaten Darlehen, Garantieverpflichtungen und A-fonds-perdu-Beiträge leisten. In den letzten Jahren musste er dies kaum mehr tun, doch hat sich die Lage mit der aktuellen Finanzkrise verschärft.

Das heisst mit anderen Worten: Die 12 Milliarden reichen nicht aus. Es wird jetzt schon mitgeteilt, dass noch mehr Geld fliessen wird und natülich meistens A-fonds-perdu. Verloren ist verloren. Das klingt wie nach einer Kurz-Analsyse eines Eishockeyspiels der Schweider Leidgenossen gegen Russland, aber die Auswirkungen sind viel schlimmer. Da scheidet man ehrenvoll aus und hier wird man zum Geldscheissen degradiert. Können Sie wirklich noch gut schlafen?

Wir aber setzen auf Nachhaltigkeit, unser Punkte haben kein Verfallsdatum und sind nicht A-fonds-perdus. 10 jämmerliche Punkte für Hans Rudolf Merz, Noch-Bundesrat und Versager, welchen wir gerne ins Ausland abgeben würden, natürlich A-fonds-perdus und da wir heute besonders grosszügig sind,
legen wir den Dick Marty noch als Investition in eine sorgenfreie Zukunft oben drauf. Wir können’s uns leisten.

Quelle: http://www.blick.ch/news/sda?newsid=20090527brd026

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